Ein großes Dankeschön an Mesnerin Berta Peitler
Mesnerin Berta Peitler hat die letzten 21 Jahre dafür gesorgt, dass für die Gestaltung der Kirche und der Fürsorge all dessen, was das Kirchengebäude betrifft, stets nur das Beste gut genug war!
In der Jahresschlussmesse sprach Pfarrer Michael von den Jahresbilanzen. Menschen fangen ja nicht am 1. Jänner bei Null an. Grundsätzlich geht das Leben seinen gewohnten Gang weiter – allerdings sei ein Jahreswechsel eine günstige Gelegenheit auf das vergangene und vollbrachte zu schauen und dabei auch genau zu schauen.
Ganz genau, ja ausgesprochen perfekt tat Berta Peitler ihren Dienst als Mesnerin in der Stadtpfarrkirche. Dabei ist ihr Dienst einer den Sie vorwiegend im Verborgenen verrichtet – während liturgischer Feiern meist hinter der Eichentür der Sakristei. Untertags, unbemerkt von der großen Zahl der GottesdienstbesucherInnen vollbringt sie das „Alltagsgeschäft“.
Große Liturgische Feiern vorbereiten, Kirche putzen, liturgische Wäsche machen, MinistrantInnenkleider reparieren, Kirche schmücken (dem entsprechenden Anlässen gerecht), Adventkranzbinden, für Nachschub von Verbrauchsmaterialen sorgen, Kerzenbestellungen, Wein etc., Altäre der Osterzeit aufbauen, HelferInnen dafür suchen und betreuen, Anwesenheit bei allen möglichen Feiern in der Kirche, Schneeräumen, Schaukastenbetreuung, An- und Ausziehen der MinistrantInnen, Kirche täglich am Morgen aufsperren und abends zusperren, ... und vieles mehr …
Pfarrer Michael dankte ebenso Irmgard Kammerhofer, dass sie Nachfolge von Berta Peitler angetreten hat. Eine so gut geeignete Nachfolgerin gefunden zu haben sei ein wahres Glück! Gleichzeitig bat er Berta Peitler nicht wirklich „weg“ zu sein, um mit ihren großen Erfahrungsschatz in Zukunft doch noch auszuhelfen und mitzuhelfen.