Jugendkreuzweg am Karfreitag

Die Einladung, die letzten Erlebnisse Jesu am Karfreitag nachzuspüren, nahmen aus beiden Jugendgruppen und von den Firmlingen interessierte Jugendliche an. Pfarrpraktikantin Helene Jirikovsky und Pastoralassistent Hermann hatten 6 Stationen zum Leiden Jesu auf dem Schanzwallweg vorbereitet.

Begonnen wurde beim Kirchenportal, wo nach einer Bibelstelle zur Verurteilung von allen eine Dornenkrone aus Schleedornzweigen geflochten wurde. Am Platz neben der Aussegnungshalle lag ein vorbereitetes großes Kreuz, das nun abwechselnd mitgetragen wurde. In der 3. Station gedachten wir an die vielen Personen, die damals dabei waren, die Jesus unterstützten und beweinten. An der 4. Station hielten wir eine Schweigeminute nach dem Text über Jesu Tod. Das Kreuz blieb am hintersten Eck des Schanzwallweges stehen, unser Zug bewegte sich weiter zur 5. Station, wo die wohlriechenden Öle, die für das Begräbnis Jesu vorbereitet wurden, „verkostet“ wurden. Die letzte Station stand dann für die Aussicht auf die Auferstehung. Die Botschaft vom leeren Grab wurde verlesen und eine Kerze entzündet. Mit einer heißen Tasse Tee erholten sich die Jugendliche vom unfreundlichen Karfreitagswetter.