Neue Kantoren und Kantorinnen
Am 27. Mai lud der AK-Kirchenmusik zu einem Treffen aller interessierten für den Kantorendienst ein. gemeinsam mit dem Kirchenmusikreferenten der Erzdiözese Salzburg Mag Armin Kircher, beschäftigte sich die Gruppe mit Wesen und Anfängen des /der KantorIn in Gottesdiensten. In einer kurzen und prägnanten Einführung umriss Armin Kircher die geschichtliche Entwicklung des Kantorendienstes. Anfänglich war der Kantor ein Vorsänger einfacher Rufe. Es gab keine Noten und Gesangsbücher. Musikalische Gestaltung von Liturgien passierte auf einem einfachen dialogischen Prinzip. Der Kantor sang vor, die Gemeinde antwortete mit demselben Ruf. Dieses dialogische Grundmuster hält sich bis Heute durch – angereichert durch die zentrale Aufgabe des Psalmierens. Die sehr alten und kostbaren Psalmen werden nur in gesungenem Vortragen ihrer Intention gerecht. Mit dem Vorsingen übernimmt der/die KantorIn auch gleich andere Funktionen war. Als Motivator und Animator versucht er durch einladende Gesten möglichst viele Menschen zum Mitsingen zu bewegen wobei auch immer das richtige Tempo entscheidend ist. Armin Kircher bekräftigte mehrmals dass mit dem neuen Dienst generell alle Rollen im Gottesdienst gut koordiniert sein müssen. Nach Abschluss der Ausbildung soll nun idealer Weise der Kantorendienst an Sonntagsgottesdiensten fix etabliert werden.