Von Neumarkt nach St. Wolfgang

„dass uns der Schauer nicht schaden kann!“

 

Um 4 Uhr morgens trafen sich bei der Hinterroiderkapelle ca. 25 Teilnehmer und Teilnehmerinnen zur traditionellen Fußwallfahrt von Neumarkt nach St. Wolfgang. Anfangs war es noch recht dunkel, dass man nicht so recht erkennen konnte, wer sich alles den Wallfahrern angeschlossen hatte. Beim Marsch entlang des Westufers des Irrsees ging dann die Sonne auf und tauchte die Umgebung in wunderschönes Morgenlicht. Beinahe pünktlich (mit 5 Minuten Verspätung) kamen wir zur Messe in die Wallfahrtskirche Maria Hilf am Hilfberg bei Mondsee. Nach der Messe ging es auf zum gemeinsamen Frühstück bei der Konditorei Frauenschuh. Die Gruppe der Wallfahrer und Wallfahrerinnen blieb beinahe konstant, einige machten sich wieder auf den Heimweg, andere kamen hinzu.

 

 Und weiter ging es, von Mondsee nach St. Lorenz, wo eine sehr schöne Kirche steht und rechter Hand erhebt sich hier die mächtige Drachenwand. Die Wallfahrergruppe war schon auf 63 Personen angewachsen.

 

Über Scharfling weiter nach Fürberg, wo sich die Gruppe zu Mittag im Gasthof Fürberg stärken konnte. Die Pilgergruppe machte sich nun auf die letzte Etappe. Steil ging es auf den Falkenstein, wo mehrere Kapellen zu Ehren des Heiligen Wolfgang erbaut wurden. Steil ging es auch auf der anderen Seite wieder hinab. Im Ortsteil Ried wartete die Gruppe wieder zusammen um gemeinsam (schon über 70 Personen) die letzten Kilometer nach St. Wolfgang zurück zu legen. Rosenkranz betend, mit dem Zusatz „Bitt` für uns, heiliger Wolfgang, - dass uns der Schauer nicht schaden kann!“ erreichten die Wallfahrer das Ziel, die Kirche in St. Wolfgang, wo gemeinsam noch eine Schlussandacht gefeiert wurde.