Weltgebetstag der Frauen
Trotz starker Konkurrenz durch das Passionssingen nahmen am Wortgottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen im Gemeindesaal der evangelischen Kirche 28 katholische und evangelische Frauen und Männer teil.Nach der Vorstellung des Landes – heuer steht das südamerikanische
Land Guyana im Mittelpunkt – und der Erklärung des dazu gehörigen
Plakates wurde der Gottesdienst gefeiert. In die Tiefe gehende Texte
wechselten mit teils rhythmischen, teils besinnlichen Liedern. Die Frauen
aus Guyana, die für die Messgestaltung dieses Jahres verantwortlich
zeichnen, beschäftigten sich intensiv mit Hiob aus dem Alten Testament,
mit seinen Prüfungen, seinem Leiden und seinem Suchen nach
Antworten, ein Thema, das gerade diese Frauen in ihrer schwierigen
Situation beschäftigt.
Über eine weitere Bibelstelle, aus dem Neuen Testament, dachten die
TeilnehmerInnen nach: Maria und Marta. „Wie kann es gelingen, Beides
zu sein – sowohl handelnd als auch hörend?“
Ein meditativer Tanz bildete den Abschluss des Gottesdienstes. Bei der
anschließenden Jause gab es reichlich Gelegenheit, orts-, pfarr- und
konfessionsübergreifend ins Gespräch zu kommen.
Text und Foto: Stephanie Hauser